Rolf Kuhlmann

Dichter an der Quelle
Malerei von Rolf Kuhlmann

Eröffnung ist Freitag, 13. November um 19 Uhr

 


Impressionen von der Eröffnung
Mit den großformatigen Bildern des Kölner Malers begegnet der Betrachter einer poetisch, geheimnisvollen Welt von alten und individuellen Mythologien, sowie historisch anmutenden Szenarien. Rolf Kuhlmann selbst sagt: „Mythen sind keine Lügengeschichten, sie funktionieren im Hier und Jetzt. Wenn man alte Erzählungen in neue Umgebungen bringt und in zeitgenössische Figuren überträgt, entsteht ein starkes Spannungsfeld“.

Der Künstler ist ein Meister dieser und anderer phantastischer Szenen. Oft sind es aber auch klassische oder christliche Themen, die er, malerisch verändernd, ins Zeitgenössische wandelt. Und dennoch, wer zwischen dem Umheimlichen, Seltsamen und Eigenartigen seiner Bilder genau hinschaut, entdeckt da und dort so manche kleine Katastrophe.

Rolf Kuhlmann wurde 1963 in Köln geboren. Ab 1984 studierte er an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe. 1990 vollendete er seine Studien als Meisterschüler von Professor Gerd van Dülmen. Studienaufenthalte ziehen ihn von 1989-1990 nach Rom und Süditalien. 1991 erhält er ein Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg.

Führungen durch die Ausstellung jeweils sonntags um 16 Uhr mit Natascha Appler (Kunsthistorikerin) Führungen für Gruppen auf Anfrage

John Lennon & Paul McCartney

Ausstellungseröffnung am Freitag, 23. März 19.00 Uhr

The Art of John Lennon & Paul McCartney

Impressionen von der Eröffnung 

 [Keine Beschreibung eingegeben] 

John Lennon und Paul McCartney gehören zu den wenigen Künstlern der Moderne, die mit Recht von sich behaupten können, Musikgeschichte geschrieben zu haben.

Eher unbekannt ist, dass beide neben dem Komponieren auch gezeichnet haben.

Es ist dem Kunsthaus in Viernheim gelungen einige der verschollenen Kunstwerke von den beiden Ex-Beatles zeigen zu dürfen.

Bei den Werken von John Lennon handelt es sich ausschließlich um Zeichnungen, die 1968 im „Apple-Büro“ der Beatles in der Londoner Wigmore Street während den Mittagspausen und zwischen Schallplattenaufnahmen entstanden sind. Lennon, der zwei Semester Kunst studierte, trat damit erstmals als bildender Künstler an die Öffentlichkeit.

Seine Cartoons wirken schrill, experimentell, nachdenklich und intellektuell – während Paul McCartneys Arbeiten (die in den frühen achtziger Jahren entstanden sind)  für den Betrachter leichter zugänglich sein werden. Ausgewogen und ausgeglichen wirken die Zeichnungen, die wohl mehr Zeit verschlungen haben als die Bilder seines Beatlespartners.

Abgerundet wird die Ausstellung mit frühen Fotos der Beatles – die zum Teil bisher unveröffentlicht waren – sowie goldenen Schallplatten der Musiker.

Zu sehen sein werden auch einige Zeichnungen der Beatlesfreunde Heinz Edelmann (der den Yellow Submarine Film schuf), sowie Klaus Voormann, der als Kumpel aus Hamburger Star-Club Zeiten unter anderem das Cover der Beatles-LP „Revolver“ zeichnete, und als Musiker bei späteren Lennon-Soloprojekten mitwirkte.