Chen Ke

Arbeiten der jungen chinesischen Künstlerin Chen Ke

Eröffnung ist Freitag, 19. Juni um 19 Uhr


Impressionen von der Eröffnung

Die 30-jährige chinesische Malerin Chen Ke ist der „Shooting-Star“ der jungen chinesischen Kunstszene. Nach zahlreichen Ausstellungen u.a. im Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig (Wien) oder dem National Art Museum of China (Beijing), zeigt sie ihre Arbeiten erstmals in einer umfassenden Einzelausstellung in Deutschland. Dem Kunstverein Viernheim ist es damit gelungen eine der prominentesten Vertreter der „young chinese art“, der Künstlergeneration nach 1975, ins Land zu holen.

Die junge chinesische Künstlerin lebt und arbeitet in Beijing und hat bereits eine grosse Anzahl von Liebhabern ihrer Werke in Asien, aber auch in Deutschland, Italien, der Schweiz und Großbritannien. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Kunstsammlungen vertreten, wie z.B der Burger Collection (Hong Kong) oder dem Shenzhen Art Museum (CN). Neben einer exponierten Darstellung ihrer Arbeiten, wie z.B. in dem kürzlich im Prestel-Verlag erschienenen Kunstbuch „Young Chinese Artists“ (2008), wurde sie bereits in diversen Kunst-, und Lifestyle-Magazinen besprochen, wie z.B. Kunstforum (Okt. 2008) Artmap (CN) oder Vogue (US Ausgabe).

Anläßlich der Ausstellung wird auch die erste Monographie von Chen Ke im Kehrer Verlag (Heidelberg) verlegt. Das Buchdesign übernimmt die mehrfach preisgekrönte (u.a. Red Dot Award) chinesische Designerin Yang Liu. Das Buch wird 2009 auch auf der Hong Kong Art Fair präsentiert. (Autoren des Buches sind u.a. Ulrike Münter (Berlin, Autorin und Expertin für zeitgenössische chinesische Kunst), Lu Xi (Shanghai; Kurator der Shanghai Biennale) und Dr.Britta von Campenhausen (Frankfurt, Kunsthistorikerin)

In der Ausstellung im Kunstverein Viernheim zeigt Chen Ke ihre wichtigsten malerischen Arbeiten, sowie bearbeitete Objekte und Skulpturen aus den Schaffensjahren 2003 – 2009. Ulrike Münter, ausgewiesene Expertin für chinesische Gegenwartskunst schreibt u.a. über die Arbeiten der Künstlerin:

„Seit 2004 malt Chen Ke ihre melancholischen Kindsfrauen, setzt sie in ihren ersten Arbeiten der Verlassenheit des ungestalteten Bildraumes aus, um sie ab 2006 in höchst unwirtlichen Gefilden auf die Sinnsuche zu schicken. Die Einordnung von Chen Kes Arbeiten in das derzeit international boomende Genre ‚Managa-Comic‘ überblendet die künstlerische Mehrdimensionalität ihrer Werke. Da schweben z.B. mit Modelliermasse auf die Leinwand aufgetragene ‚Flecken‘ haltlos im Bildraum und werden so zum wenig sicheren Träger der auf ihnen angesiedelten Szenen. Farbschichten über Farbschichten, craqueléartig aufbrechend oder in Tuschemanier zerfliesend, lassen selbst wenige Zentimeter große Bildflächen ein Eigenleben entwickeln.“ (Ulrike Münter aus „Young Chinese Artists“ Verlag Prestel 2008)

Pomp

POMP
Die Eröffnung ist Freitag, 1. Mai, 18 Uhr.

Fotos von der Eröffnung

Nach Ausstellungen der HfG Karlsruhe (Titel: „ fuenf“ 2003) und der HfBK Dresden (Titel: „Dresdens junge Dinger“ 2005) zeigen wir diesmal künstlerischen Nachwuchs aus der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

Nächstes Jahr vierzig Jahre alt, zählt die Hochschule in Offenbach zu den innovativsten des Landes, lebt sie doch eine spannende Synthese zwischen Bildender Kunst, Visueller Kommunikation und Neuen Medien. Die Studierenden arbeiten so in einem interdisziplinären Kontext, .“.. am liebsten jedoch jenseits aller Kategorien“, wie es Prof. Heiner Blum, einer der drei Kuratoren formuliert. Gerade deshalb lohnt es sich ein Blick in die Ideenschmiede am Mainufer zu werfen.

18 junge Künstler/innen wurden aus den Klassen von Heiner Blum und Wolfgang Luy ausgesucht und man darf zurecht gespannt sein, in wie weit sich die grenzüberschreitenden, interdisziplinären Ansätze der Hochschule in den neuen, frischen künstlerischen Positionen widerspiegeln.
Im besten Sinne provozieren sie, neben ihren individuellen Anliegen,  damit auch Fragestellungen  nach neuen Grenzziehungen und nach künstlerischer Kompetenz in vormals außerkünstlerischen Bereichen. Genau darin liegt auch einer Interessensschwerpunkte der beiden Ausstellungsinstitutionen.