{"id":809,"date":"2016-06-07T13:19:24","date_gmt":"2016-06-07T13:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/?page_id=809"},"modified":"2024-08-05T08:07:22","modified_gmt":"2024-08-05T08:07:22","slug":"stories","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/?p=809","title":{"rendered":"STORIES"},"content":{"rendered":"<h1>Fotografie von Louisa Marie Summer + Steffen Osvath<\/h1>\n<h1>\nAchtung: Opening: Samstag, 18. Juni 18 Uhr<\/h1>\n<p><strong>Begr\u00fc\u00dfung:<\/strong> Fritz Stier (Kunstverein Viernheim)<br \/>\n<strong>Einf\u00fchrung:<\/strong> Marko Schacher M.A. (Galerist u. Kunsthistoriker, Stuttgart)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stories_Maileinladung.jpg\" rel=\"attachment wp-att-810\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-810\" src=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stories_Maileinladung.jpg\" alt=\"Stories_Maileinladung\" width=\"610\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stories_Maileinladung.jpg 610w, https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stories_Maileinladung-300x77.jpg 300w, https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Stories_Maileinladung-500x129.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Louisa Marie Summer<\/strong>, die mehrfach ausgezeichnete Fotografin, zeigt Bilder aus ihrem Projekt \u201eJennifer\u00b4s Family\u201c. Mehr als zwei Jahre begleitete sie das t\u00e4gliche Leben von Jennifer, einer jungen puertoricanischen Frau, die mit ihrem Lebenspartner Tompy und vier Kindern in South Providence, Rhode Island lebt. Eine sozial schwache Gegend, in der Kriminalit\u00e4t und Arbeitslosigkeit allgegenw\u00e4rtig sind.<br \/>\nEs ist ein hartes Leben am Ende der sozialen Leiter, mit sehr geringen Aufstiegschancen und Aussicht auf ein besseres Leben. Trotzdem ist Jennifer voller Zuversicht und k\u00fcmmert sich f\u00fcrsorglich um das Wohlergehen ihrer Familie.<\/p>\n<p><strong>Steffen Osvath<\/strong> versteht sich als Fotoarch\u00e4ologe, der aus gefundenen Spuren Leben aufs Neue er\ufb01ndet. Dazu gr\u00e4bt er sich durch einst sorgf\u00e4ltig geh\u00fctete Sch\u00e4tze aus Pappbildchen und Farbdia\ufb01lmen, die, aufbewahrt als visuelles Familien-Ged\u00e4chtnis, im Zuge von Entr\u00fcmpelungen weggeworfen, verkauft oder schlicht vergessen werden. Beim Analysieren, Kombinieren und Reduzieren seiner Funde dr\u00e4ngen fremde Geschichtsfragmente aus der unsortierten Masse heraus ins Bewusstsein des K\u00fcnstlers, der unwillk\u00fcrlich nach Zusammenh\u00e4ngen forscht.<\/p>\n<p>Und im Kunstverein in der H\u00fcgelstra\u00dfe:<\/p>\n<h1>CLOUD<br \/>\nInstallation von Jenny Winter-Stojanovic<br \/>\nOpening: Samstag, 18. Juni 19.30 Uhr in der H\u00fcgelstr. 24<br \/>\n<a href=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Winter_Stojanovic_Maileinladung.jpg\" rel=\"attachment wp-att-811\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-811\" src=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Winter_Stojanovic_Maileinladung.jpg\" alt=\"Winter_Stojanovic_Maileinladung\" width=\"610\" height=\"157\" srcset=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Winter_Stojanovic_Maileinladung.jpg 610w, https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Winter_Stojanovic_Maileinladung-300x77.jpg 300w, https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Winter_Stojanovic_Maileinladung-500x129.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/h1>\n<p><strong>Jenny Winter-Stojanovic<\/strong>\u00a0nennt ihre aus Frischhaltefolie bestehenden Skulpturen Zellformationen. Es handelt sich um vegetabile Formen, welche sie teilweise zus\u00e4tzlich belebt, indem sie die Skulpturen von innen illuminiert. Die Formen erinnern an Pflanzen, Wurzeln, Synapsen und Zellstr\u00e4nge. Jenny Winter-Stojanovic n\u00e4hert sich \u00fcber die Zelle dem Thema Ursprung des Lebens auf ihre eigene Weise an.<br \/>\nDie Formen sind fremdartig, die Qualit\u00e4t des Materials entspricht nicht unserer Gewohnheit. Jenny Winter-Stojanovic hat das Material von der gew\u00f6hnlichen Funktion und von den herk\u00f6mmlichen Eigenschaften befreit. Die oberste Schicht der Skulpturen ist durchsichtig, erst die inneren Schichten lassen es nicht mehr zu, bis zum Kern der Werke vorzudringen. Die Oberfl\u00e4che glatt und gl\u00e4nzend, hat kein Profil. Das reine, unbearbeitete Industrieprodukt l\u00e4sst es nicht zu, darin Leben zu erkennen. Es ist eine k\u00fcnstliche Haut, eine Membran, die Austausch von Innen und Au\u00dfen zul\u00e4sst, durchl\u00e4ssig. Sie schafft folglich scheinbar lebendige Werke aus dem Chemielabor. Die neue Form, in welche sie die Frischhaltefolie \u00fcberf\u00fchrt, steht im Kontrast zu dem klinischen, keimfreien und sauberen Image der Folie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotografie von Louisa Marie Summer + Steffen Osvath Achtung: Opening: Samstag, 18. Juni 18 Uhr Begr\u00fc\u00dfung: Fritz Stier (Kunstverein Viernheim) Einf\u00fchrung: Marko Schacher M.A. (Galerist u. 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