{"id":496,"date":"2010-07-25T16:03:56","date_gmt":"2010-07-25T16:03:56","guid":{"rendered":"http:\/\/kunststueckchen.de\/wp\/?page_id=496"},"modified":"2024-08-05T11:04:26","modified_gmt":"2024-08-05T11:04:26","slug":"susanne-beik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/?p=496","title":{"rendered":"Susanne Beik"},"content":{"rendered":"<p><strong>Susanne Beik<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h2><strong>NETZWERKE &#8211; Malerische Installation und Tafelbilder<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/files\/beik_kh.jpg\" ismap=\"ismap\" \/><br \/>\n<\/strong><strong><span style=\"font-size: medium;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/strong><\/h2>\n<p><strong>Er\u00f6ffnung: <\/strong>Freitag 23.07.2010 um 19 Uhr Ausstellungsdauer: 24.07. &#8211; 21.08.2010<strong><br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung: <\/strong>Fritz Stier, Kunstverein Viernheim<strong><br \/>\nEinf\u00fchrung:\u00a0<\/strong>Dr. Reinhard Spieler, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen<\/p>\n<p>In ihren Wandmalereien bearbeitet Susanne Beik Architektur in einer Weise, die auf spezifische Vorgaben wie Ma\u00dfe, Proportionen, Farbigkeit und Materialien Bezug nimmt, gerade dadurch jedoch den Raum grundlegend ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Vor Jahren schon hat sie eine Bildsprache entwickelt, deren Spektrum auf den ersten Blick eng begrenzt erscheint, in der konkreten Anwendung aber eine erstaunliche Varianzbreite nicht nur graduell, sondern auch grunds\u00e4tzlich unterschiedlichster M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet. Einmal mehr zeigt sich, dass radikale Beschr\u00e4nkung \u2013 nicht nur in der Kunst \u2013 ein Gestaltungs- und Wahrnehmungsspektrum von \u00fcberraschender Vielfalt erschlie\u00dfen kann. Dem mit Akribie und Disziplin, mit geradezu wissenschaftlicher Neugier und Pr\u00e4zision nachzusp\u00fcren, kann zu einer Obsession werden, aus der faszinierende Einsichten und Ergebnisse resultieren.<\/p>\n<p>Susanne Beik verwendet ausschlie\u00dflich eine Art Schlingmuster, dessen \u201eTragf\u00e4higkeit\u201c sie zun\u00e4chst in Tafelbildern, sp\u00e4ter in eindrucksvollen Wandmalereien erprobt hat. Sie setzt es sparsam oder ganze Wandfl\u00e4chen f\u00fcllend ein, fl\u00e4chendeckend, punktuell oder als Fries.<\/p>\n<p>Susanne Beiks Arbeiten leben aus der Spannung zwischen der seriellen Anordnung ihrer Motive und deren individuell skripturaler, jedenfalls nicht schablonenhaft-mechanischer Ausf\u00fchrung. Diese Ausf\u00fchrung ist nichts, was als sekund\u00e4r vom konzeptionellen Ansatz getrennt werden k\u00f6nnte. In der individuellen, nicht delegierbaren Aktion des Machens verwirklicht sich erst eigentlich das k\u00fcnstlerische Konzept. Die Arbeit entsteht in einem Prozess h\u00f6chster Konzentration, der die k\u00fcnstlerische Aneignung des Raumes und das Erleben und Sichtbarmachen der Zeitdimension umschlie\u00dft. Das wei\u00dfe Lineament wird dabei nicht einem dunklen Grund aufgesetzt, sondern bleibt als Bestandteil der Wand ausgespart. <em>(Hans Gercke)<\/em><\/p>\n<p>Susanne Beik selbst sagt:<br \/>\nBei meinen malerischen Installationen bin ich durch das Arbeiten vor Ort mit immer neuen r\u00e4umlichen Situationen konfrontiert. Durch das Eingehen auf und das Arbeiten mit diesen Gegebenheiten entstehen immer neue Installationen, die einzigartig sind \u2013 womit ich meine, dass keine von ihnen genau so an einem anderen Ort entstehen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Susanne Beik NETZWERKE &#8211; Malerische Installation und Tafelbilder Er\u00f6ffnung: Freitag 23.07.2010 um 19 Uhr Ausstellungsdauer: 24.07. &#8211; 21.08.2010 Begr\u00fc\u00dfung: Fritz Stier, Kunstverein Viernheim Einf\u00fchrung:\u00a0Dr. Reinhard Spieler, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen In ihren Wandmalereien bearbeitet Susanne Beik Architektur in einer Weise, die auf &hellip; <a href=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/?p=496\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ausstellungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=496"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":497,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/496\/revisions\/497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}