{"id":454,"date":"2013-09-25T15:20:21","date_gmt":"2013-09-25T15:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/kunststueckchen.de\/wp\/?page_id=454"},"modified":"2024-08-05T08:09:04","modified_gmt":"2024-08-05T08:09:04","slug":"rene-schoemakers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/?p=454","title":{"rendered":"REN\u00c9 SCHOEMAKERS"},"content":{"rendered":"<h1><strong>REN\u00c9 SCHOEMAKERS \u201eburidanesk!&#8220;<\/strong><\/h1>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/neu.kunsthaus-viernheim.de\/files\/buridanask.jpg\" ismap=\"ismap\" \/><\/p>\n<h2><span style=\"color: black; font-family: Arial; font-size: x-large;\"><span style=\"font-size: medium;\"> Er\u00f6ffnung am 19. Oktober 19 Uhr<\/span><br \/>\n<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kunstverein Viernheim zeigt in Kooperation mit dem Kunsthaus den <strong>Lucas-Cranach-Preistr\u00e4ger 2011<\/strong> Ren\u00e9 Schoemakers.<\/p>\n<p>Der 40-j\u00e4hrige K\u00fcnstler studierte Malerei bei Peter Nagel an der Kunsthochschule Kiel sowie Philosophie und Kunstgeschichte an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel. Er arbeitet als Maler gegenstandsbezogen, haupts\u00e4chlich in naturalistischer Darstellungsweise. Diese \u201eMalerei gemahnt sowohl an Holbein wie an Neusachliches der 20er-Jahre&#8220; (Heinz H\u00f6fchen) Dabei bevorzugt er die Arbeit an mehrteiligen Bildserien und Werkzyklen, die zum Teil auch objekthaft im Raum arrangiert werden.<\/p>\n<p>Nichts an seinen auf Leinwand gemalten Bildern ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. \u201eNiemals zeigen die Dinge ihr wahres Gesicht. Meine Bilder sind Metaphern, die bis ins Bodenlose f\u00fchren &#8222;, sagt Schoemakers.<br \/>\nDer K\u00fcnstler nutzt seine Genauigkeit deshalb auch nicht, um dem Naturalismus &#8211; jener<br \/>\nnach naturgetreuer Darstellung strebenden Kunst &#8211; zu huldigen, sondern einzig als technisches Vehikel.<\/p>\n<p>Obwohl alle Details ohne Umschweife zu erkennen sind, bleiben Schoemakers Bilder seltsam fremd und r\u00e4tselhaft: Immer spielt der Blick eine zentrale Rolle, &#8211; sei es, dass die Figur den Betrachter unmittelbar fixiert und dadurch verunsichert, sei es, dass sie mit geschlossenen Augen den Blick nach innen richtet und sich einer visuellen Vereinnahmung verschlie\u00dft. Die Figur ist vielfach nackt, was den Betrachter in die keineswegs angenehme Rolle des Voyeurs dr\u00e4ngt. Es f\u00e4llt weiterhin auf, dass fast immer die gleichen Modelle in seinen Bildern zu sehen sind: seltener er selbst als m\u00e4nnlicher Part, vor allem aber seine Frau. Diese Beschr\u00e4nkung f\u00f6rdert den Wiedererkennungswert. In der Rezeption des Werkes lenkt sie nicht ab von einer m\u00f6glichen optischen, diffusen Vielf\u00e4ltigkeit. Vor allem aber entl\u00e4sst sie den Maler aus dem Verdacht, selbst Voyeur zu sein, was seinen Bilder wiederum eine bestimmte, mental verengte, Perspektive aufzwingen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Davon kann aber in den Bildern von Schoemakers keine Rede sein. Im Gegenteil. In der Art ihrer Inszenierung zeichnen sie sich durch eine Unverkrampftheit aus, die freilich nicht nur auf den Maler, respektive seine bildnerischen Mittel, sondern vor allem auch auf das Modell zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, das, gleichsam wie auf einer B\u00fchne angekommen, sich in einem ganz bestimmten, stringent vorgetragenen Sinne zu pr\u00e4sentieren wei\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>REN\u00c9 SCHOEMAKERS \u201eburidanesk!&#8220; Er\u00f6ffnung am 19. 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